Die Beziehung von Mensch und Tier
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens lud der Verein „Menschen für Tierrechte Hof“ zu einem Vortrag in der Stadtbücherei Hof ein. Der Referent Holger Janke ist 2. Vorsitzender von „Aktion Kirche und Tiere e.V.“, Gemeindepfarrer in Hamburg und Seelsorger für Motorradfahrer und sprach über „Die Beziehung von Mensch und Tier“. Im Gegensatz zu früheren Veranstaltungen hat man ganz bewusst kein spezielles Tierschutzthema gewählt, sondern versucht aus einem ganz anderen Blickwinkel Menschen für den Tierschutz zu sensibilisieren.
Bei seinem Vortrag machte Janke folgendes deutlich: Die Sünde als gebrochenes Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen, zu der Umwelt und zu Gott ist durchgängiges Thema der gesamten Bibel; eine nachlesbare, leidvolle Geschichte über Jahrtausende für Mensch, Tier und Schöpfung. Damit gelang es ihm die Sache auf den Punkt zu bringen, ohne dabei belehrend zu wirken. Dies bewies die anschließende offene Diskussion bei der unterschiedlichste Fragen gestellt wurden. Seine Antworten brachten viele zum Nachdenken. Er gab auch Hilfestellung demjenigen, der bisher als Tierschützer von der Kirche enttäuscht wurde. Der sympathische Hamburger erzählte von Situationen aus dem Alltag und erreichte damit die Herzen der Zuhörer.
Viele Menschen können sich unter dem Verein „Menschen für Tierrechte Hof“ nichts Konkretes vorstellen. Frau Dawid erklärte in ihrer Einleitung dazu folgendes:

„Wir sind Menschen verschiedenen Alters und kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Gemeinsam ist uns, die Tierrechte zu achten und den Tieren zu helfen. Dazu gehört vor allem die Abschaffung von Tierversuchen, Intensivtierhaltungen und jeglichen Missbrauchs von Tieren. Wir wollen dazu beitragen, Tiere zunehmend aus der Gewalt des Menschen zu befreien und sicherzustellen, dass sie um ihrer selbst willen geachtet und geschützt werden.
Um die Anerkennung und Umsetzung von Tierrechten zu erreichen, haben wir uns daher für Tiere zusammengeschlossen. Ein Engagement, welches sich auch praktisch beweist.
Wir betrachten unsere Arbeit als gemeinnützig im Sinne des Einsatzes für eine gerechtere, humanere, tolerantere und sensiblere Gesellschaft, die allen und vor allem Schwächeren mit Achtung, Rücksicht und Liebe begegnet.“



